Seit gestern Nachmittag werden in Mysore, Salomon-Trekkingschuhe in Groesse 45 vermisst. Seine Besitzer haben, im unendlichen Gottvertrauen an die indischen Gastgeber, das Paar Schuhe vor dem Eingang zum Maharaja Palast in Mysore abgestellt (wie hier so ueblich). Falls jemand einen kleinen Inder in zu grossen Schuhen sieht, bitte um kurzes Email an bum@cafesmart.com
BuM mach Urlaub. Endlich! Wo? In Indien - in "Gods own country" genauer gesagt - in Kerala. Und wer will, kann dabei sein. Wenn alles klappt. Wenn nicht - Pecht gehabt. Dann gibts danach eine klassische Nacherzählung. Denn dieser Blog sowie alles andere diesem Urlaub steht unter dem Motto "Schau ma moi don seng ma scho!". Viel Spaß!
Samstag, 31. Dezember 2011
BuM und der indische Verkehr!
Mahlzeit aus Mysore!
Die letzte Woche unserer Indien-Reise ist angebrochen und es wird Zeit, hier mal Klartext zu schreiben. Denn das mit dem Verkehr in Indien ist wirklich erzaehlenswert! Nachdem wir nun schon ein bisschen ueber unsere Erlebnisse mit der Indian Railway Coop. berichtet haben, heute ein paar Zeilen zum Busfahren.
Unsere erste Busfahrt gestaltete sich extrem schaukelig und abenteuerlich. Denn wir fuhren von der Westkueste Keralas (Kannur) rauf in die Berge, nach Waynad. Und wie das Woertchen rauf schon sagt, Serpentinenstrasse vorprogrammiert. Und das auf indisch. Mit tollen Warnschildern, ELEPHANT PASSING BY und so weiter. BuM hat man als Auslaender gleich mal wohlwollend in die erste Reihe gesitzt und so schaukelten wir rauf auf den Berg. Der Busfahrer verdiente sich meine allergroesste Hochachtung. Dann gefahren ist er wie die Sau, ARSCHKOPF wuerd mein Vater dazu sagen, und trotzdem ist alles gut gegangen. Wobei ich mich bei vielen Kurven am Mann festgehalten hab, Augen zu (als ob das was helfen wuerde)....
Das Busfahren wurde dann schoen langsam zu BuMs neuem Extremsport. Denn wenn man die erste Angst und Panik mal abgeschuettelt hat und Barney seine Knie mit Pullover umwickelt hat (die Bussitze sind sehr eng, kein Wunder, die Inder sind ja halb so lang wie wir) ist es wie Achterbahnfahren. Nur billiger!
Dann eines Tages machten wir uns auf den Weg nach Mysore. 3 bis 5 Stunden Busfahrt fuer knappe 100km, keine Sache, wir haben ja Urlaub. Direkt vor unserem Hotel ist die Bushaltestelle und auch eine kleine Steinbank zum draufsitzen. Komisch, denk ich mir, eigentlich muessen wir ja auf die andere Seite, denn die Inder fahren ja links. Macht nix, sagt mein Mann, hier haben wir beide Richtungen gut im Blick und sehen wenn der Bus kommt. Jajaja .....
Es hupt, es scheppert und 2 Sekunden spaeter biegt dieses rostige Busgefaehrt um die Ecke, schert ordentlich aus um diese Haarnadelkurve auch zu bekommen und kommt auf uns zu. Ich sitze noch immer etwas verwirrt auf der Steinbank. Barney steht da, schreckt sich unglaublich, da der Bus vielleicht 10cm vor unseren Koepfen vorbeifaehrt, geht einen Schritt zurueck und ......... liegt 1m tiefer in einem trockenen Bachbett auf dem Ruecken wie ein Kaefer. Brav das Handy nach oben haltend, damit da ja nix passiert. Himmel, Arsch und Zwirn - welch ein Schreck. Bevor ich noch reagiert springt schon einer aus dem Bus und zieht Barney aus dem Loch, ich schlepp mich und die Rucksaecke in den klapprigen Bus und Barney sich selbst inklusive dem halben Dschungel von Waynard. Nachdem der erste Schock gefallen ist, die im Bus sitzenden Inder (die uns natuerlich, wie immer, alle anstarren) langsam zu kichern beginnen, kann auch der Barney wieder lachen. Nix passiert. Ausser ein paar Schrammen an den Beinen. EchteVerletzungen eines Tigers, wie er in den naechsten Stunden behauptet!
Der Rest der Busfahrtist typisch indisch. Warten, warten, warten auf den Anschlussbus. Sich ordentlich zwischen den Sitzen einklemmen, Spielraum nach oben (zwecks Schlagloecher) beachten und los gehts. Halbe Strecke auf Schotterstrassen, die Temperatur steigt, die Menschen im Bus werden immer mehr und mehr (wo kommen die nur alle her???) dann wieder auf Asphalt. Es zieht wie im Vogelhaus und dann, Stunden spaeter sind wir da. In Mysore. Wer diese Stadt nicht sieht, kennt den Sueden Indiens nicht, sagt der Reisefuehrer - und das stimmt wohl!
Also - bald wartet die naechste Busfahrt auf uns. To be continued ...
Die letzte Woche unserer Indien-Reise ist angebrochen und es wird Zeit, hier mal Klartext zu schreiben. Denn das mit dem Verkehr in Indien ist wirklich erzaehlenswert! Nachdem wir nun schon ein bisschen ueber unsere Erlebnisse mit der Indian Railway Coop. berichtet haben, heute ein paar Zeilen zum Busfahren.
Das Busfahren wurde dann schoen langsam zu BuMs neuem Extremsport. Denn wenn man die erste Angst und Panik mal abgeschuettelt hat und Barney seine Knie mit Pullover umwickelt hat (die Bussitze sind sehr eng, kein Wunder, die Inder sind ja halb so lang wie wir) ist es wie Achterbahnfahren. Nur billiger!
Dann eines Tages machten wir uns auf den Weg nach Mysore. 3 bis 5 Stunden Busfahrt fuer knappe 100km, keine Sache, wir haben ja Urlaub. Direkt vor unserem Hotel ist die Bushaltestelle und auch eine kleine Steinbank zum draufsitzen. Komisch, denk ich mir, eigentlich muessen wir ja auf die andere Seite, denn die Inder fahren ja links. Macht nix, sagt mein Mann, hier haben wir beide Richtungen gut im Blick und sehen wenn der Bus kommt. Jajaja .....
Der Rest der Busfahrtist typisch indisch. Warten, warten, warten auf den Anschlussbus. Sich ordentlich zwischen den Sitzen einklemmen, Spielraum nach oben (zwecks Schlagloecher) beachten und los gehts. Halbe Strecke auf Schotterstrassen, die Temperatur steigt, die Menschen im Bus werden immer mehr und mehr (wo kommen die nur alle her???) dann wieder auf Asphalt. Es zieht wie im Vogelhaus und dann, Stunden spaeter sind wir da. In Mysore. Wer diese Stadt nicht sieht, kennt den Sueden Indiens nicht, sagt der Reisefuehrer - und das stimmt wohl!
Also - bald wartet die naechste Busfahrt auf uns. To be continued ...
Mittwoch, 28. Dezember 2011
Von Delphinen, Elephanten und der Indian Railway Cooperation
Jaaaa! Endlich mal wieder Internet in diesem traumhaften Land. Wo waren wir denn stehen geblieben ... vor ziemlich genau 1 Woche haben wir also A;eppi per Zug verlassen - und ja, es war genauso abenteuerlich, wie wir es uns vorgestellt haben.
Die Zugfahrt nach Tellincherry
Das erste was Barney von Indien roch, weil bisher schlimmer Schnupfen, war das Zugklo. Doch dann stellte er fest, es ist nicht nur das Zugklo sondern auch der Typ neben ihn, der ihn anlaechelt und obligatorisch fragt WERUFROM? Ein kleiner Ausflug in die indische Zugzahlenwelt: 1. The Indian Railway Cooperation hat weltweit die meisten Angestellten! Beindruckend, oder? Mehr? Bittesehr: in unserem Abteil sind 5 Kojen mit je 6 Plaetzen vorgesehen. Die Realitaet: 12 Mann sitzen auf den Baenken, 2 bis 4 oben in der Gepaeckablage und saemtliche Gaenge, offene Tueren und Zwischenrauemen sind voll mit vielen, vielen, vielen Menschen, die ueber Stunden hinweg stehen. Summa summarum: in unserem Abteil waren es geschaetzte 120 Personen + 2 Rucksaecke. Das ist Indien hautnah!
Am naechsten Tag haben wir nach langer Suche mit dem TukTuk ein wunderbares Strandhuesli gefunden (damit alle ganz neidisch werden, hier der Link http://www.cherarocks.com/), dass wir ueber die Weihnachtstage beschlagnahmt haben. Auf der kleinen Terasse zu, schauen wir den Delphinen zu, die natuerlich nur fuer uns springen. Die Fischer, die ihre Netze einholen (unser Abendessen) und wir starren auf den menschenleeren Sandstrand! Minsch kann nicht mehr von sich behaupten, keinen Fisch zu moegen, denn dort haben wir einfach alles verspeisst. Und wenn BuM mal das Essen fotografiert, dann zahlt es sich wirklich aus!
Weihnachten mit Palmen-Christbaum
Es begab sich zu einer Zeit ..... als Barney mit Machete und Lendenschurz loszog, um seinen ersten Weihnachtsbaum zu faellen. Naja es war eine Palme, doch stand sie unseren Nordmanmtannen kein bisschen nach. Weiter zum Weihnachtsschmuck suchen an den Strand - gratis und wunderschoene Muscheln in allen Formen und Farben. Dann noch ein paar Strandblumen und einen toten Seestern und voila - fertig war BuMs erster eigener Christbaum. Der Andachtsjodler darunter viel etwas holprig aus, die Weihnachtsgeschichte war reiner Freestyle und selbst bei Stille Nacht waren wir nicht textsicher. Gott sei Dank leben dort nur Hindus und niemandem ist es aufgefallen! Also an alle: Frohe Weihnachten!
Das mit Weihnachten haben wir dann mit einer lebendigen Gottheit wiedergutgemacht. THEYYAM heisst dass hier, THE LIVING GOD. Das sind Maenner die fuer einige Stunden zu echten Goettern werden, den Menschen die Zukunft vorhersagen und Krankheiten heilen. Wie Barneys Papa also:-)! Wir haben ein Fest mit 5 Theyyams besucht und auch die Hindus wissen zu feiern, dass sich die Balken biegen.
Nun sind wir in Waynad, inmitten von Dschungelgebieten auf 1.500 - 2.000m. Ganz schoen zapfig wirds hier oben, in der Nacht. Schon bei der Anreise gabs wildes Geviech zu bestaunen. Eine Affenbande direkt neben der Strasse und dann, nach einer Rechtskurve ploetzlich, ein wilder Elefeant. Da ist auch dem TukTuk Fahrer unheimlich geworden. Denn den gutmuetigen Riesen wird hier hoechster Respekt gezollt. Soll heissen: in diesem Gebiet NIEMALS auch nur einen Schritt raus vom Gefaehrt machen. Den indischen Tiger haben wir um ein Haar verpasst, aber das waer dann auch zuviel des Gluecks gewesen (und die Minsch fuerchtet sich schon, wenn man Tiger nur ausspricht .... besonders nach den Schauergeschichten vom Jepfahrer).
Gestern hatten wir eine Nachsafari - ohne Scheiss ein tolles Erlebnis. Viele Elefanten, 1 Bueffel und Rehe und Hirsche. Heute morgen bei der richtigen Safari im Nationalpark war es dann eher tierlos aber wunderschoen und kalt, da die Safari schon um 7 Uhr startete.
Eine Nacht verbringen wir noch in dieser Gegend. Dann gehts weiter nach Mysore und wieder an die Kueste! Wir muessen los, denn wir haben Wurst im Auto.
BuM
PS Happy New Year wenn wir uns nicht mehr lesen!
PPS Das mit den Fotos klappt einfach nicht, werden nachgeliefert.
Die Zugfahrt nach Tellincherry
Das erste was Barney von Indien roch, weil bisher schlimmer Schnupfen, war das Zugklo. Doch dann stellte er fest, es ist nicht nur das Zugklo sondern auch der Typ neben ihn, der ihn anlaechelt und obligatorisch fragt WERUFROM? Ein kleiner Ausflug in die indische Zugzahlenwelt: 1. The Indian Railway Cooperation hat weltweit die meisten Angestellten! Beindruckend, oder? Mehr? Bittesehr: in unserem Abteil sind 5 Kojen mit je 6 Plaetzen vorgesehen. Die Realitaet: 12 Mann sitzen auf den Baenken, 2 bis 4 oben in der Gepaeckablage und saemtliche Gaenge, offene Tueren und Zwischenrauemen sind voll mit vielen, vielen, vielen Menschen, die ueber Stunden hinweg stehen. Summa summarum: in unserem Abteil waren es geschaetzte 120 Personen + 2 Rucksaecke. Das ist Indien hautnah!
Am naechsten Tag haben wir nach langer Suche mit dem TukTuk ein wunderbares Strandhuesli gefunden (damit alle ganz neidisch werden, hier der Link http://www.cherarocks.com/), dass wir ueber die Weihnachtstage beschlagnahmt haben. Auf der kleinen Terasse zu, schauen wir den Delphinen zu, die natuerlich nur fuer uns springen. Die Fischer, die ihre Netze einholen (unser Abendessen) und wir starren auf den menschenleeren Sandstrand! Minsch kann nicht mehr von sich behaupten, keinen Fisch zu moegen, denn dort haben wir einfach alles verspeisst. Und wenn BuM mal das Essen fotografiert, dann zahlt es sich wirklich aus!
Weihnachten mit Palmen-Christbaum
Es begab sich zu einer Zeit ..... als Barney mit Machete und Lendenschurz loszog, um seinen ersten Weihnachtsbaum zu faellen. Naja es war eine Palme, doch stand sie unseren Nordmanmtannen kein bisschen nach. Weiter zum Weihnachtsschmuck suchen an den Strand - gratis und wunderschoene Muscheln in allen Formen und Farben. Dann noch ein paar Strandblumen und einen toten Seestern und voila - fertig war BuMs erster eigener Christbaum. Der Andachtsjodler darunter viel etwas holprig aus, die Weihnachtsgeschichte war reiner Freestyle und selbst bei Stille Nacht waren wir nicht textsicher. Gott sei Dank leben dort nur Hindus und niemandem ist es aufgefallen! Also an alle: Frohe Weihnachten!
Das mit Weihnachten haben wir dann mit einer lebendigen Gottheit wiedergutgemacht. THEYYAM heisst dass hier, THE LIVING GOD. Das sind Maenner die fuer einige Stunden zu echten Goettern werden, den Menschen die Zukunft vorhersagen und Krankheiten heilen. Wie Barneys Papa also:-)! Wir haben ein Fest mit 5 Theyyams besucht und auch die Hindus wissen zu feiern, dass sich die Balken biegen.
Nun sind wir in Waynad, inmitten von Dschungelgebieten auf 1.500 - 2.000m. Ganz schoen zapfig wirds hier oben, in der Nacht. Schon bei der Anreise gabs wildes Geviech zu bestaunen. Eine Affenbande direkt neben der Strasse und dann, nach einer Rechtskurve ploetzlich, ein wilder Elefeant. Da ist auch dem TukTuk Fahrer unheimlich geworden. Denn den gutmuetigen Riesen wird hier hoechster Respekt gezollt. Soll heissen: in diesem Gebiet NIEMALS auch nur einen Schritt raus vom Gefaehrt machen. Den indischen Tiger haben wir um ein Haar verpasst, aber das waer dann auch zuviel des Gluecks gewesen (und die Minsch fuerchtet sich schon, wenn man Tiger nur ausspricht .... besonders nach den Schauergeschichten vom Jepfahrer).
Gestern hatten wir eine Nachsafari - ohne Scheiss ein tolles Erlebnis. Viele Elefanten, 1 Bueffel und Rehe und Hirsche. Heute morgen bei der richtigen Safari im Nationalpark war es dann eher tierlos aber wunderschoen und kalt, da die Safari schon um 7 Uhr startete.
Eine Nacht verbringen wir noch in dieser Gegend. Dann gehts weiter nach Mysore und wieder an die Kueste! Wir muessen los, denn wir haben Wurst im Auto.
BuM
PS Happy New Year wenn wir uns nicht mehr lesen!
PPS Das mit den Fotos klappt einfach nicht, werden nachgeliefert.
Dienstag, 20. Dezember 2011
Nix fuer Schattenparker, Warmduscher und Weicheier! Enjoy India!
Guten Morgen! Ja, bei unjs ist es grade 10 Uhr Vormittags und wir warten auf den Zug, mit dem wir unser Indien-Abenteuer fortsetzen werden. Aber erst mal der Reihe nach:
Nach dem langen Flug nach Abu Dhabi und dann weiter nach Cochin sind wir um halb 5 Uhr frueh in unser Hotel eingecheckt - toll was man hier fuer 65 Euro bekommt! Sehr nobel ....
1. Tag Fort Cochin
Heiss, heiss, heiss ist es hier und unglaublich laut. Und nix fuer Warmduscher, denn das TukTuk-Fahren (MotorRikscha) ist wie Achterbahnfahren .... nur ECHT. Wahnsinn! Zu dritt nebeneinander (Taxi, TukTuk und Moped) und dazwischen eine Ziege. Und das alles auf einer 2m breiten Fahrbahn. Ich bin gluecklich, nicht am Steuer zu sitzen, dahinter ist schon anstrengend genug. Aber gut das jeder eine Hupe hat!
Die Altstadt Cochin ist im portugisischen Stil, hat uns ein bissi an Panama erinnert. Am Hafen stehen die riesigen Chinesischen Fischernetze (er Lust hat googlen), wo du dir dann auch gleich den Fisch braten lassen kannst. Wennst auf Fisch stehst und auf die Hygiene scheisst - die Plastikverpackung wird gleich mitgefangen. Kaptn Iglo!!!!
Die Leute hier sind unglaublich - sie nicken die ganze Zeit auf, ab, rechts, links, vor und zurueck. Wir wissen bis jetzt nicht, was das alles bedeuten soll. Und werden es wohl auch nie erfahren! Enorm freundlich, hilfsbereit, und nicht nur auf unser Geld sonder auf einen Ratscher aus! Wir fuelen uns unglaublich wohl - gleich vom ersten Tag an.
Essen: ja, es brennt 2x!!!! Und wenigsten einer von uns hat den ersten Duenschiss schon ausgespuckt.
Klogehen: ja, ebenfalls nix fuer Weicheier. Aber eigentlich unglaublich sauber. Denn wer duscht sich schon bei uns nach dem .... Also, fuer Feuchttuecher hat die Minsch gesorgt und alles andere geht euch nix an.
Dann: unser neues Paradies! Du bist mein Backwater!
900 km Kanalsystem durch feinstes Dschungelgebiet und rechts und links viele Doerfer. Kinder in Schuluniformen, Frauen beim Waeschewaschen und Huehner ausnehmen, Maenner beim Boot bauen und Idylee pur.
Das Beste allerdings ist unsere Unterkunft. Ein 20m Boot nur fuer uns 2, mit Kaeptn, Koch und Boy (Mechaniker) .... und tollem indischem Essen inklusive frisch gefangenen King Prawns. Wir scheissen auf Gott in Frankreich, denn wir fuehlen uns wie Goetter in Alleppy. Und auch hier ist die Freundlichkeit der Menschen auffallend!
Nur das mit dem Baden haben wir gelassen, die Inder haben uns das zwar brav vorgemacht, aber da ziehst uns doch alles zusammen - immer noch die weichen Europaer ....
Nun machen wir uns auf den Weg in das 300km entfernte Pondicherry (Strandliegen) und Barney hat uns mal schnell ein Zugticket fuer umgerechnet EINEM Euro pro Person gekauft. Welche Klasse??? The lowest!! Na das klingt ja mal nach Abenteure - 8 Stunden Zugfahren auf Holzkisten oder so ..... Mal schauen ob sie uns upgraden ....
Alles in allem - schee is!
PS Unsere Mitte haben wir noch nicht gefunden. Suchen sie aber noch. Der Weg ist das Ziel! Ohmmmm!
Bussi BuM
PPS
Nach dem langen Flug nach Abu Dhabi und dann weiter nach Cochin sind wir um halb 5 Uhr frueh in unser Hotel eingecheckt - toll was man hier fuer 65 Euro bekommt! Sehr nobel ....
1. Tag Fort Cochin
Heiss, heiss, heiss ist es hier und unglaublich laut. Und nix fuer Warmduscher, denn das TukTuk-Fahren (MotorRikscha) ist wie Achterbahnfahren .... nur ECHT. Wahnsinn! Zu dritt nebeneinander (Taxi, TukTuk und Moped) und dazwischen eine Ziege. Und das alles auf einer 2m breiten Fahrbahn. Ich bin gluecklich, nicht am Steuer zu sitzen, dahinter ist schon anstrengend genug. Aber gut das jeder eine Hupe hat!
Die Altstadt Cochin ist im portugisischen Stil, hat uns ein bissi an Panama erinnert. Am Hafen stehen die riesigen Chinesischen Fischernetze (er Lust hat googlen), wo du dir dann auch gleich den Fisch braten lassen kannst. Wennst auf Fisch stehst und auf die Hygiene scheisst - die Plastikverpackung wird gleich mitgefangen. Kaptn Iglo!!!!
Die Leute hier sind unglaublich - sie nicken die ganze Zeit auf, ab, rechts, links, vor und zurueck. Wir wissen bis jetzt nicht, was das alles bedeuten soll. Und werden es wohl auch nie erfahren! Enorm freundlich, hilfsbereit, und nicht nur auf unser Geld sonder auf einen Ratscher aus! Wir fuelen uns unglaublich wohl - gleich vom ersten Tag an.
Essen: ja, es brennt 2x!!!! Und wenigsten einer von uns hat den ersten Duenschiss schon ausgespuckt.
Klogehen: ja, ebenfalls nix fuer Weicheier. Aber eigentlich unglaublich sauber. Denn wer duscht sich schon bei uns nach dem .... Also, fuer Feuchttuecher hat die Minsch gesorgt und alles andere geht euch nix an.
Dann: unser neues Paradies! Du bist mein Backwater!
900 km Kanalsystem durch feinstes Dschungelgebiet und rechts und links viele Doerfer. Kinder in Schuluniformen, Frauen beim Waeschewaschen und Huehner ausnehmen, Maenner beim Boot bauen und Idylee pur.
Das Beste allerdings ist unsere Unterkunft. Ein 20m Boot nur fuer uns 2, mit Kaeptn, Koch und Boy (Mechaniker) .... und tollem indischem Essen inklusive frisch gefangenen King Prawns. Wir scheissen auf Gott in Frankreich, denn wir fuehlen uns wie Goetter in Alleppy. Und auch hier ist die Freundlichkeit der Menschen auffallend!
Nur das mit dem Baden haben wir gelassen, die Inder haben uns das zwar brav vorgemacht, aber da ziehst uns doch alles zusammen - immer noch die weichen Europaer ....
Nun machen wir uns auf den Weg in das 300km entfernte Pondicherry (Strandliegen) und Barney hat uns mal schnell ein Zugticket fuer umgerechnet EINEM Euro pro Person gekauft. Welche Klasse??? The lowest!! Na das klingt ja mal nach Abenteure - 8 Stunden Zugfahren auf Holzkisten oder so ..... Mal schauen ob sie uns upgraden ....
Alles in allem - schee is!
PS Unsere Mitte haben wir noch nicht gefunden. Suchen sie aber noch. Der Weg ist das Ziel! Ohmmmm!
Bussi BuM
PPS
Freitag, 16. Dezember 2011
Die Koffer sind gepackt, ich bin reisefertig!
Meine Lieben,
ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich diesen Tag erwartet habe. Und doch ging alles ganz anders als ich gedacht habe. Die Arbeit (ganz gut) hinter uns gelassen und die Freiheit vor uns, bin ich heute in München angekommen und hab mich NICHT gleich ins Packen und somit in die Panik gestürzt. Sondern erst mal dem Glas Prosecco gefröhnt, und der Tatsache, endlich Urlaub zu haben.
Dann mal ab ans Telefonieren, denn die Familie und die Freunde wollen ordentlich verabschiedet werden. Viele gute Wünsche später und nach der ersten Hälfte des Rucksacks (Schuhe, kurze Hose, ein Kleiderl und Shirts) erkennt mein Liebster, dass es heute in der Nacht (in Indien ist es halb 2) 27 Grad hat und wir eventuell auf die dicken Schlafsäcke verzichten können. Und ausnahmsweise bin ich diejenige die sagt: "He, lass es, wir schaffen das auch mit denn dünnen Schlafsäcken!" Eyy, echt abenteuerlich, oder??
Morgen um diese Zeit sitzen wir grad im Flugzeug zwischen AbuDabi und Cochin! Und alles andere ist wurscht... Ich freu mich auf diese Zeit und auch auf danach!
Prost, auf das wir manchmal Internet haben und euch somit am Laufenden halten können!
Dix Bussl, happy Xmas und Prost fürs Neue Jahr!
ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich diesen Tag erwartet habe. Und doch ging alles ganz anders als ich gedacht habe. Die Arbeit (ganz gut) hinter uns gelassen und die Freiheit vor uns, bin ich heute in München angekommen und hab mich NICHT gleich ins Packen und somit in die Panik gestürzt. Sondern erst mal dem Glas Prosecco gefröhnt, und der Tatsache, endlich Urlaub zu haben.
Dann mal ab ans Telefonieren, denn die Familie und die Freunde wollen ordentlich verabschiedet werden. Viele gute Wünsche später und nach der ersten Hälfte des Rucksacks (Schuhe, kurze Hose, ein Kleiderl und Shirts) erkennt mein Liebster, dass es heute in der Nacht (in Indien ist es halb 2) 27 Grad hat und wir eventuell auf die dicken Schlafsäcke verzichten können. Und ausnahmsweise bin ich diejenige die sagt: "He, lass es, wir schaffen das auch mit denn dünnen Schlafsäcken!" Eyy, echt abenteuerlich, oder??
Morgen um diese Zeit sitzen wir grad im Flugzeug zwischen AbuDabi und Cochin! Und alles andere ist wurscht... Ich freu mich auf diese Zeit und auch auf danach!
Prost, auf das wir manchmal Internet haben und euch somit am Laufenden halten können!
Dix Bussl, happy Xmas und Prost fürs Neue Jahr!
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